Anfang Februar war es ja endlich soweit. Mit KDE 4.4 stand uns der nächste Minor-Release von KDE ins Haus und heute habe ich es endlich auch einmal geschafft, bei meiner openSUSE 11.2 Installation auf die aktuelle Version um zu steigen, so dass es nun, wie gewohnt, mal wieder an der Zeit für einen Efahrungsbericht ist.
Das obrige offizielle Video zeigt ja bereits einige der Neuheiten von KDE 4.4. Aber das ist bei weitem noch nicht alles.
Bisher habe ich ja schon einen Artikel zum korrekten Weißabgleich und einen zum Weißabgleich mit einer Weißkarte geschrieben.
In diesem Artikel soll es nun darum gehen, das man einen “falschen” Weißabgleich auch als kreatives Stilmittel nutzen kann.
Denn nicht jeder Weißabgleich, der formal geshen nicht korrekt ist, ist auch gleichzeitig schlecht, auch wenn in den Diskussionen über den Weißabgleich immer wieder genau dieser Eindruck entstehen kann.
Vielmehr kann der Weißabgleich auch sehr gut dabei helfen, die Stimmung eines Bildes zu untermauern und somit Stimmungen und Emotionen zu übertragen. Und genau darum geht es doch verdammt nochmal in der Fotografie.
Ich will einfach nicht immer Fotos sehen, wo die Farben zu 100% stimmen, sondern ich will Fotos, die mich berühren und die eine Botschaft vermitteln.
Und wenn der Fotograf dafür einen “falschen” Weißabgleich verwendet, dann ist dies völlig legitim.
Schließlich tragen die Farben ganz wesentlich zur Stimmung und Wirkung eines Fotos bei und hier kann nun einmal ein “falscher Weißabgleich” die Wirkung verstärken.
Gestern war ja Alt-Weiber und Timo und ich haben bei der Gelgenheit via Twitter festgestellt, dass wir beide Karneval hassen.
Daraus entstand dann schnell die Idee, mal wieder ein Stöckchen auf Reisen zu schicken und eine Blogroll aller Karnevalhasser auf zu machen. Da ich im Moment aber recht viele Zeitprobleme habe, einigten wir uns darauf, uns am Sonntag mal kurz zu schließen. Allerdings habe ich jetzt gerade doch noch ein wenig Zeit übrig und presche in der Sache hiermit dann schonmal vor, in der Hoffnung, dass der liebe Timo mir nicht allzu böse ist und es verzeihen mag.
Also nun zunächst einmal klar und auf den Punkt: Ja ich hasse Karneval! Es gibt kaum etwas überflüssigeres als diese “fünfte Jahreszeit”…
Was hasse ich eigentlich am Karneval?
Nun vor allen Dingen hasse ich den Straßenkarneval von Alt-Weiber bis Aschermittwoch. Der Karneval, der sich in Form von irgendwelchen Sitzungen abspielt, ist zwar ähnlich überflüssig, aber noch eher zu ertragen. Denn nach fast 8 Jahren Gastronomie-Erfahrung kann ich einfach nur sagen, dass diese Leute, die zu den Sitzungen gehen zwar dazu neigen, Dinge lustig zu finden, die mir nicht einmal ein müdes Lächeln entlocken und an sich schon mal recht komisch sein können, unterm Strich aber doch recht nett sind. Vor allen Dinge sind sie aber nicht so gnadenlos assig, wie die Leute, die nur zum Straßenkarneval gehen.
Am Dienstag hatte ich mal wieder eine Gelegenheit, mich bei meinem Hobby der Fotografie ein ganz klein wenig zu ärgern.
Da letzten Dienstag ja leider dieser Blog zwischenzeitlich offline war, konnte ich nicht wie geplant meinen freien Tag dazu nutzen, ein paar neue Artikel für den Blog zu schreiben. Und da ich nun auch keine große Lust hatte, auf gut Glück darauf zu warten, dass der Server wieder erreichbar ist, habe ich mich spontan dazu entschloßen, nach Essen-Bredeney zum Friedhof zu fahren um dort ein paar Fotos zu machen.
Den Friedhof kannte ich ja schon von einer früheren Fototour und die Idee, hier noch ein paar Fotos im Schnee zu machen, klang ganz interessant.
Von daher habe ich mir noch schnell die Verkehrsverbindung auf der Seite des VRRs rausgesucht, und damit begann dann leider auch schon mein Elend.
Timo hat in seinem Blog ja schon das Stöckchen von Blogwiese artig aufgegriffen und da ich die Idee jetzt doch recht lustig fand, will ich auch mal meinen ersten und einzigen freien Tag seit langem und für lange dazu nutzen, mit deutlicher Verspätung nun auch das Stöckchen holen zu gehen.
Vor einiger Zeit habe ich mich ja mal bei Whitewall angemeldet. Eigentlich auch nur mehr oder weniger aus Spaß an der Freude und um meine Fotos noch über einen anderen Kanal zu präsentieren.
Bei Whitewall handelt es sich um einen Anbieter für Fineart-Prints im “Print on Demand”-Verfahren. Die Preise sind zwar recht ordentlich, für den Kunstmakrt aber noch erstaunlich realitätsnah. Zumal die Prints von Whitewall wirklich durch ihre Qualität zu bestechen wissen und insofern ihren Preis in puncto Qualität auf jeden Fal lauch Wert sind. Insofern ist es auch nicht wirklich überraschend, dass Whitewall auch schon diverse Testsiege eingefahren hat.
Aber dies hier soll nun eigentlich kein Artikel über Whitewall werden. Also zurück zum Thema.
Bei Whitewall hat man die Möglichkeit, seine Bilder hochzuladen und diese dort dann in einer eigenen Gallerie zu präsentieren und darüber dann auch als Fine-Art-Print zum Kauf anzubieten. Und natürlich habe ich dort auch von der Möglichkeit einer eigenen Gallerie Gebrauch gemacht, so dass man meine eigene Gallerie seit einiger Zeit hier findet.
Darüber hinaus hat Whitewall aber auch noch einen Kunstmarkt, der hier nun auch das eigentliche Thema dieses Beitrags sein soll.
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