Wolfgang Clement hat sich gestern in Bonn auf seine Weise, für seine umstrittenen Äußerungen im Wahlkampf der Hessen-SPD entschuldigt. Vor allen Dingen, hat er sich selbst entschuldigt, anstatt die Partei um entschuldigung zu bitten.
Auch war es bemerkenswert, dass er nach einigen versöhnlichen Worten die Gelegenheit nutzte, um deutlich zu machen, dass sich an seiner Aufassung in der Sache nichts geändert habe.
So etwas kann wohl wirklich nur ein Dickschädel wie Clement.
Allerdings spricht dies auch wieder für seine Geradlienigkeit und dafür, dass er als einer der Letzten in der SPD hinter der Politik der Agenda 2010 von Altkanzler Schröder steht.
Bleibt zu hoffen, dass die SPD nun den Mut haben wird, einen so wichtigen Mann wie Clement in ihren Reihen zu halten und noch nicht völlig, den Kräften des Linkenrandes, die unaufhaltsam nach der Macht um jeden Preis streben, wie z.B. Frau Ypsilanti, die ja erneut darüber nachdenkt, sich mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, erlegen ist.


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