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    Das alte Spiel beginnt von vorn


    Das neue Semester ist, zumindest bezüglich der Vorlesungszeit, gerade einmal eine Woche alt. Und doch hat mich die gute alte Chaos-Linie-S1 der Deutschen Bahn schon wieder voll im Griff.
    Begonnen hatte das übliche Spiel, aus totalem Chaos zu Lasten der zahlenden Fahrgäste ja bereits in der letzten Woche am Mittwoch, wo ich von der Uni aus zur Arbeit wollte und dort, obwohl ich bereits 20 Minuten früher, als dies eigentlich nötig gewesen wäre, an der Uni los gefahren bin, dennoch mit einer Verspätung von 15 Minuten angekommen bin. Macht also unterm Strich, ein Zeitverlust von 35 Minuten. Und das nur, weil die S1 einfach mal in Essen am Hbf endete und nicht mehr weiter in Richtung Düsseldorf fuhr, so dass ich mich von Essen aus, mit der U18 nach Mülheim durchschlagen musste. Schuld war im Übrigen eine Streckensperrung aufgrund eines Notarzteinsatzes am Gleis in Mülheim Hbf. Was das ins Deutsche übersetzt heißt, muss ich ja nicht lange erläutern. Insofern hatte ich da auch noch sehr viel Nachsicht mit der Deutschen Bahn. Zumal auch mein Chef mir gegenüber recht nachsichtig war.
    Doch heute morgen, ging das Chaos bei der Bahn dann mal wieder in die nächste Runde.
    Am Mülheimer Hbf ankommend, beschlich mich gleich so ein ungutes Gefühl, als der RE auf dem falschem Gleis stand. Das sah einfach schon wieder verdächtig nach “Wir murksen uns einen zurecht.” aus. Die S3 kam dann dennoch pünktlich. Nur für meine S1 wurde dann schonmal direkt eine Verspätung von 5 Minuten angeschlagen. Diese wurde dann auf 10 Minuten nach oben korrigiert und letztlich wurde dann mitgeteilt, dass erst nochmal die nächste S3 einfährt und dahinter dann die S1. So dass die S1 dann mit 15(!!) Minuten Verspätung am Bahnhof ankam. Und damit wusste ich eigentlich auch schon, wie das Spielchen weiter gehen würde. Die S1 würde bis Bochum Hbf fahren, uns allen dort mitteilen, dass dieser zug aufgrund der hohen Verspätung dort endet und wir doch bitte alle, mit der nächsten “unmittelbar hinter uns folgenden” S1 weiter nach Dortmund fahren mögen. Nur, um dann nach dem Aussteigen per Lautsprecherdurchsage am Gleis darüber informiert zu werden, dass die nächste S1 dann auch 10 Minuten Verspätung hat, so dass wir uns ale noch ganz gemütlich die eine oder andere Zigarette würden rauchen könne, bevor wir dann endlich, leicht entnervt, in einen völlig überfüllten Zug würden steigen können…
    Nun, ja: Ich sollte diesbezüglich mal wieder in allen Punkten Recht behalten. Insofern kann ich hier nun zumindest positiv festhalten, dass bei der Bahn, zumindest noch auf die schlechte Informationspolitik und die Ignoranz und Arroganz gegenüber den zahlenden Fahrgästen, sowie dem schlechten Zeitmanagment Verlass ist.
    Immerhin.

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    3 comments to Das alte Spiel beginnt von vorn

    • christian koschmitt

      Prima Domain – Hab klitze kleine Frage. Meiner einer ist auch momentan dabei meinen Weblog zu coden und ich finde dein Theme toll. downloaden

    • admin

      Twitter:
      Das is hier im Moment das K2-Theme. Einfach mal Googeln. Findest sofort die Seite des Projektes, wo du dann auch die jeweils aktuelle Version runterladen kannst.

    • [...] Das alte Spiel beginnt von vornMein Linuxdesktop am 19.12.08Mein Linuxdesktop unter openSUSE 11.1HDR mit FotoxxFirefox im QT-Look [...]

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