und ich für meinen Teil, werde dadurch nur noch ein wenig leidgeprüfter, so dass ich bezüglich der Verspätungen im ÖPNV langsam aber sicher die Nase gestrichen voll habe. Schließlich hatte ich ja bereits gestern Grund mich zu ärgern.
Nur war es heute einmel nicht die Deutsche Bahn, die mir die Anfahrt zur Uni zur Hölle gemacht hat, sondern die DVG (Duisburger Verkehrsgesellschaft), die die 901 in Mülheim betreibt. An sich, ist das ja nun auch nicht wirklich etwas neues. Schließlich ist die 901 auch immer für diverse Verspätungen gut. Heute hat sie mich aber mal eben über 30 Minuten gekostet. Eine Zeitspanne, die für das kurze Stück bis zum Mülheimer Hbf durchaus beachtlich ist.
Wobei, wenn ich ehrlich bin, ist in diesem Fall die DVG gar nicht mal wirklich schuld gewesen.
Die Schuld trifft hier wohl eher die Mülheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG), jenem pseudo-privatisiertem Unternehmen, in das damals die Müllabfuhr und die Straßenreinigung von den Mülheimer Stadtwerken ausgegliedert wurden. Also diese Art von kurzfristiger Bilanz-Schönung auf Kosten der Steuerzahler, wie man sie hier bei uns wohl in jeder Stadt findet.
Naja, auf jedem Fall, war einer deren Straßenreinigungswagen mit leerer Hydraulik liegen geblieben. Der Motor lies sich nicht mehr starten und die Bremsen sich nicht lösen. Weshalb die verzweifelten Versuche der Mitarbeiter und des Straßenbahnfahrers, die Kehrmaschine von der Straße zu schieben, auch von vornherein zum Scheitern verurteilt waren.
Insofern blieb mir das zweite Mal in Folge nichts anderes übrig, als zu warten und mit deutlicher Verspätung an der TU Dortmund ein zu treffen.
Jetzt bleibt mir nur noch zu hoffen, dass die bisherigen Erfahrungen nicht wieder ihre konstante, über das Semester verteilte Fortsetzung finden. – Zumindest hoffen werde ich ja wohl noch dürfen.


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