Lizenz dieses Blogs

Creative Commons License

Suche

Twitter Updates

Twitter Updates

    follow me on Twitter

    Top Blogs

    Wikio - Top des blogs

    Fotografie: Die Drittel-Regel als Hilfe für bessere Fotos


    In diesem Artikel möchte ich mich einmal ganz kurz mit der “Drittel-Regel” in der Fotografie befassen, da einem diese Regel doch sehr dabei helfen kann, bei seinen Fotos zu besseren Ergebnissen zu kommen und ich zugleich immer wieder feststellen muss, dass viele Leute diese Regel gar nicht kennen und sie folglich auch nciht beachten.
    Bei der Drittel Regel teilt man das Foto gedanklich horizontal und vertikal in jeweils drei gleich große Teile, so dass man in etwa dieses Raster erhällt.
    Raster nach der Drittel-REgel
    Dieses Raster hilft einem nun deutlich dabei, wenn es darum geht, sein Motiv nicht genau in die Bildmitte zusetzen, was viele Leute unreflektierter Weise immer wieder tuen und damit dann auch nur langweilige und statische Fotos erhalten.

    Wenn man nun aber auf diese Drittel-REgel achtet, hat man recht schnell schoneimal mit sehr einfachen Mitteln ansprechendere Fotos erreicht.
    Hierzu legt man sein Motiv nun an die Linien des Rasters und/oder noch besser wesentliche Punkte gleich in die Schnittpunkte.
    Dabei sei aber hier natürlich auch erwähnt, dass dies nicht zu 100% exakt sein muss. Eine Orientierung an diesen Linien und ihren Schnittpunkten reicht völlig. Und die Ergebnisse können sich dann auch sehen lassen.
    Insofern hier auch nochmal ein kurzes Beispiel, wie so etwas aussehen könnte:
    Portrait nach Drittel-Regel
    Wie man sieht habe ich hier die zu fotografierende Person stark an die rechte Linie gesetzt. Dadurch wirkt das Foto gleich besser, als wenn ich ihn direkt in die Bildmitte gesetzt hätte und außerdem begrenzt er das Foto nach rechts hin. Da seine Blickrichtung nach links geht, lenkt er auch den Blick des Betrachters wieder in das Foto hinein. Zumal nach links ja auch deutlich “Luft” ist. Ein weiteres wesentliches Gestaltungsmerkmal, das uns hier und jetzt jedoch noch nicht weiter interessieren soll.

    Wesentlich ist jedoch, dass die Drittel-Regel bei nahezu allen Motiven funktioniert. Egal ob Portrait oder Landschaftsaufnahme. Auch Architekturaufnahmen profitieren deutlich davon, dass man sich an der Drittel-Regel orientiert.
    Insbesondere in der Landschaftsfotografie hat diese Regel aber auch noch einen weiteren nicht unwesentlichen Vorteil. Man nimmt automatisch den Horizont aus der Bildmitte herraus, wo dieser nuneinmal nichts zu suchen hat, von vielen Anfängern aber immer wieder hin gesetzt wird. Insofern hilft einem die Drittel-Regel auch hier dabei, die “2 Drittel – 1 Drittel-Regel” bezüglich des Horizonts zu beachten. Diese besagt, dass ich in der Landschaftsfotografie möglichst 2 Drittel Landschaft und 1 Drittel Himmerl haben sollte. (Umgekehrt funktioniert dieses Mengenverhältnis genauso!) Damit erreiche ich auch hier wesentlich bessere Fotos.
    Insofern hoffe ich, dass dieser kleine Abriss zur Drittel-Regel dem einen oder der anderen dabei hilft, sich fotografisch weiter zu entwickelnund zu besseren Ergebnissen zu kommen. Weitere Informationen zur Drittel-Regel gibt es im Übrigen auch hier.
    Und zuletzt noch ein kleiner Tipp: Viele Digitalkameras, insbesondere die der Kompaktklasse bieten die Möglichkeit, sich dieses Raster auf dem Display anzeigen zu lassen. Etwas das es einem gerade zu Beginn deutlich einfacher macht, die Drittel-Regel bei seinen Fotos zu beachten.

    Ähnliche Artikel

    3 comments to Fotografie: Die Drittel-Regel als Hilfe für bessere Fotos

    • Sam

      Twitter:
      Die Drittel-”Regel” ist ja ein ganz netter Einstieg in die Gestaltung, aber wie jede Vereinfachung vergisst sie das wesentliche, macht eine Ausnahme zur Regel.
      Das ist, als würde ich beim Kochen eine “Honig-Regel” einführen, nach der in jedes Gericht ein Teelöffel Honig muss, sonst ist es kein gutes Gericht.

      Die Platzierung im Bild hat einen Einfluss auf die Bildwirkung. Zu empfehlen, einfach blind alles auf Drittel zu setzen, ohne nachzufragen, welche Wirkung der Fotograf eigentlich mit seinem Bild beabsichtigt, empfinde ich als zu stark vereinfacht.

      Möchte man zum Beispiel ein Bild, das Ruhe ausstrahlt, dann kann die mittige Platzierung viel besser dafür geeignet sein, als ein Drittel. Den Horizont deutlich tiefer als auf ein Drittel zu legen käme vielen Landschaftsbildern zugute, und bei dem Wunsch nach starker Dynamik im Bild ist eine Drittelteilung des Bildes viel zu harmonisch, man verschenkt Möglichkeiten.

    • Björn Kraus

      Twitter:
      Hi Sam.

      Erstmal Danke für deinen Kommentar. Und sicherlich hast du Recht: Keine Regel ohne Ausnahme und die Drittel-Regel ist sicherlich nicht der Weißheit letzter Schluß.

      Goldener Schnitt is meist besser und vor allem hast du natürlich Recht: Das MOTIV und die BEABSICHTIGTE AUSSAGE geben die Bildaufteilung vor und nicht irgendeine Drittel-Regel.

      Dennoch fand und finde ich, dass das Wissen um diese Regel zum Rüstzeug eines Fotografen gehören sollte und als ich diesen Artikel geschrieben habe, hatte ich gerade erst wieder massenhaft rotzenlangweilige Fotos gesehen, bei denen das Motiv in die Mitte gesetzt wurde, nur weil der Autofokus dort scharf stellt. Wo also das Motiv nach einem völlig andrem Bildaufbau geschrieben hat, wo dynamische Motive in eine statische Bildaufteilung gesetzt wurden etc.

      Dennoch hast du natrülich Recht und liegt die letzte Entscheidung beim Fotografen in Abhängigkeit vom Motiv. Viele Fotos von Spiegelungen profitieren ja auch z.B. von einem mittigen Horizont….
      Nur, eine bewußte bildgestalterische Entscheidung kann man nur treffen, wenn man die Möglichkeiten und die grundlegenden Regeln als Basis-Rüstzeug kennt…

    • Sam

      Twitter:
      Hallo Björn,

      was dich stört, wie du schreibst, sind Bilder, wo das Motiv platt zentral in die Bildmitte gesetzt wurde.
      Was mich stört, ist, sich auf die vier Punkte zu beschränken, die aus einer Aufteilung in Drittel entstehen (um dann aber wieder einzuschränken, dass man die ja sooo genau auch wieder nicht treffen muss – Also ist die Drittel-Regel doch eher eine Halb- bis Viertel-Regel?).

      Und warum nicht ganz einfach, und vor allem viel korrekter:

      “Beim Fotografieren bitte
      das Motiv nicht immer platt in die Mitte”

      *Das* würde deutlich interessanteren Spielraum für Bilder liefern als eine Beschränkung auf Drittellinien.

      Liebe Grüße,
      Sam

    Leave a Reply

     

     

     

    You can use these HTML tags

    <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

    Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes

    Kaffekasse

    Hier habt ihr die Möglichkeit meine Kaffeekasse ein wenig zu füllen, damit ich beim Schreiben nicht auf der Tastatur einpenne... ;-)

    Top 10 Kommentatoren diesen Monat

    • No commentators.